Nach einem Jahrzehnt des ungebremstem Wachstums war die Entwicklung der Assets seit dem Jahr 2000 stagnierend oder gar rückläufig. Zwar hat sich der Trend 2005 gewendet, doch die Fondsindustrie sieht sich einem verstärkten Wettbewerb, höheren Kosten und neuen Kundenbedürfnissen ausgesetzt.
Komplexität und Regulierungsdichte
Das sich laufend ändernde Marktumfeld stellt hohe Anforderungen an die Fondsindustrie und erschwert das Erreichen der Investment- und Unternehmensziele. Es müssen deshalb Möglichkeiten geprüft werden, um zeitgleich Kunden- und Marktanforderungen gerecht zu werden.
Outsourcing von „Nicht-Kernkompetenz“ sowie Private Labelling bieten eine attraktive Möglichkeit zur Kostenreduktion. Der Erfolg hängt aber massgeblich von der Neuaufteilung der Wertschöpfungskette ab.
Performance- und Kostendruck
Indexfonds und Exchange Traded Funds (ETFs) können eine Antwort sein. Die Forderung nach zunehmender Transparenz wird sich in den nächsten Jahren verschärfen. Die weltweite Einführung der TER ist erst der erste Schritt.
Paradigmawechsel im Ertragswachstum
Nach einer langen Periode von Performance getriebenem Ertragswachstum setzten erfolgreiche Unternehmen im Fondsgeschäft heute vermehrt auf Ertragswachstum durch Neumittelzuflüsse. Eine Konsequenz davon ist, dass sie voranging in Vertriebseffizienz und Vertriebseffektivität investieren.
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